Dankeschön und erste Bilanz der Wahl
Liebe Leipzigerinnen und Leipziger,
ich möchte allen danken, die am Sonntag demokratisch wählen waren und die mir vor allem ihre Stimme gegeben haben. Vielen Dank für das Vertrauen.
Mit dem Wahlergebnis von 10,4 Prozent konnte sich die sächsische SPD im Vergleich zu 2004 kaum verbessern. Wir sind hinter unseren Zielen und Erwartungen zurück geblieben. Der SPD-Landesvorsitzende Thomas Jurk hat für sich die Verantwortung übernommen und seinen Rücktritt erklärt. Wir bedauern und respektieren diese persönliche Entscheidung. Thomas Jurk hat die sächsischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in einen engagierten Wahlkampf geführt. Hierfür gebührt ihm großer Dank.
Die SPD weiß, dass sie nach dem Wahlergebnis nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, dass wir den Schuss gehört haben und uns neu aufstellen. Ein Sonderparteitag im Oktober wird einen neuen SPD-Landesvorsitzenden wählen.
Neu aufstellen wird sich auch die SPD-Landtagsfraktion, der ich nun erstmalig angehöre. Meine künftige Arbeit im Sächsischen Landtag werde ich auf meinen Wahlspruch ausrichten und „mehr Biss für Leipzig“ zeigen – ob bei der Schaffung von Perspektiven für Langzeitarbeitslose, dem Einsatz für ein Absinken des Betreuungsschlüssels in sächsischen Kitas oder dem verstärkten Kampf gegen Rechtsextremismus.
Ich verspreche Ihnen, dass die sächsische Sozialdemokratie ihre zentralen Ziele des Wahlkampfes auch zum Gegenstand ihrer zukünftigen Politik machen wird. Auch wenn in Sachsen kein richtiger Wahlkampf stattgefunden hat, weil die CDU lieber „Faxen für Sachsen“ als Inhalte in den Vordergrund gestellt hat. Wir werden uns nicht verstecken, engagiert gegen Schwarz-Gelb vorgehen und weiter Verantwortung für ein soziales Sachsen übernehmen.
Ihr Dirk Panter