Panter: Flughafen Leipzig - Seidel spielt sich zum Anwalt der Betroffenen auf

Leipzig, 31. Mai 2009. "Es ist beeindruckend, wie ausgerechnet der Landtagsabgeordnete Seidel (CDU) nun sein Herz für die Anwohner des Flughafens Leipzig entdeckt", sagte SPD-Generalsekretär Dirk Panter zu den jüngsten Verlautbarungen Seidels. Dieser hatte verkündet, dass der Flughafen ein Lärmgutachten erstellen lassen wolle, um mittelfristig die Anwohner zu schützen. Dass der passive Lärmschutz ausgebaut werden soll, habe bereits vor einiger Zeit das Wirtschaftsministerium auf den Weg gebracht. Seidel versuche nun Ergebnisse der Untersuchungen des Wirtschaftsministeriums für sich zu verkaufen und quasi im Windschatten von Minister Jurk (SPD) zu punkten.

Panter weiter: "Seidel spielt sich kurz vor der Wahl zum Anwalt der Betroffenen auf. Die Wahrheit ist aber, dass Seidel noch vor einem halben Jahr klar gesagt hat, man solle den Flughafen in aller Ruhe arbeiten lassen. Zitat Seidel: `Wenn der Flughafen denn irgendwann einmal Gewinne macht, kann man ja auch etwas in Lärmschutz stecken`." Es gelte, so Panter, einen akzeptablen Ausgleich zwischen Interessen der Anwohner und des Flughafen zu finden. "Dazu dient Seidelscher Populismus kurz vor der Kommunalwahl aber nicht."

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