Panter: „Schwarz-Gelb wackelt“
Zu den Ergebnissen der heute von der Sächsischen Staatsregierung vorgestellten Sonntagsfrage erklärt der Generalsekretär der sächsischen SPD, Dirk Panter: „Schwarz-Gelb wackelt erheblich. Erst hat sich das politische Traumpaar in Berlin binnen Jahresfrist zu Rosenkriegern entwickelt. Nun schmilzt auch in Sachsen ihre Mehrheit dahin. Union und Liberal kommen gemeinsam nur noch auf 47 Prozent. SPD, Linke und Bündnisgrüne kommen zusammen auf 46 Prozent. Ein klarer Vorsprung sieht anders aus. Dabei ist noch völlig offen, ob die FDP überhaupt wieder den Einzug in den Landtag schaffen würde. Bei der Performance, die sie bei ihrer Regierungstätigkeit an den Tag legt, ist das stark zu bezweifeln. Und dann wäre Tillich auf einmal allein zu Haus.
Zu beachten ist auch, dass die Umfrage schon von Anfang April bis Anfang Juli durchgeführt wurde. Die Peinlichkeiten rund um die Bundespräsidentenwahl sind also kaum berücksichtigt, ebenso wenig das unzureichende Krisenmanagement bei der Bekämpfung des Augusthochwassers und seiner Folgen.
Last but not least: Der Auftraggeber der Umfrage ist die Sächsische Staatsregierung – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Verwunderlich ist deshalb nur, dass die Zahlen für Schwarz-Gelb trotzdem so schlecht sind.“